Regionalportal Donau-Ries
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    Abendstille über dem Mühlenweg, Heidi Källner.jpg
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    FAQ Beschwerdemanagement

    1.      Worum geht es beim Projekt „Beschwerdemanagement“?

    Das Thema Beschwerdemanagement ist Teil des Bayrischen Gewaltschutzkonzeptes.

    Die Umsetzung im Landkreis Donau-Ries ermöglicht es geschulten Ehrenamtlichen, sich in den dezentralen Unterkünften im Landkreis als Ombudspersonen zu engagieren.

    Ziele des Beschwerdemanagements sind:

    • Verständnis schaffen durch Information und Aufklärung der Bewohner*innen
    • das gemeinsame Miteinander fördern
    • Bewohner*innen befähigen eigene Rechte und Handlungsmöglichkeiten wahrzunehmen (Hilfe zur Selbsthilfe)
    • Mitbestimmung und Partizipation fördern, sofern dies mit der Unterbringung als öffentlich-rechtliches Nutzungsverhältnis möglich ist
    • Zufriedenheit der Bewohner*innen stärken
    • Konfliktpotential vermindern

    2.      Was sind die Aufgaben der Ombudspersonen?

    • Aufklärung und Information
    • Erklärung des eigenen Aufgabenbereichs
    • Beschwerden entgegennehmen, Prüfung des Sachverhalts
    • Ggf. Weiterleitung der Beschwerden an die jeweilige Stelle
    • Teilnahme an runden Tischen
    • Regelmäßige Anwesenheit in der Unterkunft
    • ggf. Sprechstunden anbieten
    • Teilnahme an Hausversammlungen
    • Zusammenarbeit mit den Laiendolmetscher*innen
    • Gegenseitiges Verständnis fördern
    • Teilnahme an Schulungen und Fortbildungen·
    • Teilnahme an Austauschtreffen
    • Dokumentation der Beschwerdefälle

    3.      Wer kann sich als Ombudsperson engagieren?

    Alle, die Interesse haben, sich als Ombudsperson zu engagieren, können sich mit Hilfe des Anmeldeformulars anmelden.

    Interessenten sollten folgendes mitbringen:

    • Interkulturelle Kompetenz
      • Offenheit gegenüber anderen KultureAkzeptanz anderer Kulturen
      • Bereitschaft, eigenes Wertesystem zu überdenken
      • Anerkennung des Andersseins
    • Objektives Handeln im Sinne der Rechte der Bewohner*innen
    • Neutralität gegenüber Konflikten zwischen Bewohner*innen
    • Rassismuskritische Haltung
    • Empathie und Respekt
    • Bereitschaft zur Selbstreflexion
    • Zeitliche Flexibilität
    • PC-Kenntnisse
    • Bereitschaft an Schulungen, Fortbildungen und Austauschtreffen teilzunehmen
    • Mehrsprachigkeit von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich

    Außerdem benötigen die Ombudspersonen ein erweitertes Führungszeugnis, das nicht älter als 6 Monate sein darf. Um dieses problemlos beantragen zu können, erhalten sie einen entsprechenden Vordruck vom Landratsamt. 

    4.        Wie werden die Ombudspersonen auf ihr Ehrenamt vorbereitet?

    Die zukünftigen Ombudspersonen werden durch eine Schulung auf das Ehrenamt vorbereitet. Die Schulung umfasst insgesamt drei Tage und wird in Donauwörth stattfinden.

    Zwei Tage werden von einer externen Referentin durchgeführt und es werden die Themenschwerpunkte „Interkulturelle Verständigung im sozialen Kontext“ und „Konfliktpotentiale und Lösungsansätze im Kontext von Asylbewerberunterkünften“ behandelt.

    Zwei kürzere Schulungstage werden sich unter anderem dem Thema „Ombudsschaft – Aufgaben, Rechten und Pflichten“ widmen.

    Aufgrund der derzeitig noch unsicheren Situation, kann es gegebenenfalls kurzfristig zu Änderungen kommen (Stand April 2021).

    5.      Wo und wann findet die Schulung statt?

    Die Schulung findet an folgenden Terminen in Donauwörth statt.

    01.06.2021, 16:00-19:00 Uhr

    10.06.2021, ganztägig

    11.06.2021, ganztägig

    15.06.2021, 16:00-19:00 Uhr 

    Aufgrund der derzeitig noch unsicheren Situation, kann es gegebenenfalls kurzfristig zu Änderungen kommen (Stand April 2021).

    6.      Wie kann man sich für das Ehrenamt anmelden? Gibt es ein Auswahlverfahren?

    Mit Hilfe des Anmeldeformulars (Verlinkung) können sich Interessierte für das Ehrenamt anmelden. Da wir zu Beginn nur eine begrenzte Anzahl an Ombudspersonen ausbilden können, müssen wir leider eine Vorauswahl treffen.

    7.      Für wen sind die Ombudspersonen Ansprechpartner*innen?

    Die Ombudspersonen sind Ansprechpartner*innen für alle Bewohner*innen der Unterkunft, in welcher sie sich als Ombudsperson engagieren.

    8.       Sind die Ombudspersonen während ihres Ehrenamtes versichert?

    Die Ombudspersonen sind über die Bayrische Ehrenamtsversicherung versichert, wenn sie selbst keinen entsprechenden Versicherungsschutz haben. Die Bayerische Ehrenamtsversicherung besteht aus einer Haftpflicht- und einer Unfallversicherung. Sie ist eine Auffangversicherung und damit nachrangig, das heißt eine anderweitig bestehende Haftpflicht- oder Unfallversicherung (gesetzlich wie privat) geht im Schadensfall vor. Die Bayerische Ehrenamtsversicherung ist antrags- und beitragsfrei, die Kosten trägt allein der Freistaat Bayern. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.stmas.bayern.de/ehrenamt/anerkennungskultur/versicherung.php