Regionalportal Donau-Ries
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    Martha Gottschalk

    Kunstwerk:

    "Torii"

     

    Zur Künstlerin:

    Werdegang

    *geboren am 03.09.1963 in Nördlingen

    Lebte bis zum 21. Lebensjahr in Nördlingen, danach Ausbildung und Berufstätigkeit in Memmingen und Günzburg.

    Ist derzeit in Eichstätt tätig.

     

    Zum Kunstwerk:

    Allgemeines:

    Das Torii zeigt in der japanischen Tao– Weltanschauung einen Eingang zu einem shinto Schrein oder shinto Tempel an.

    Es signalisiert den Übergang vom weltlichen in die jenseitige/
    transzendete Dimension.

    Ein Ausrufezeichen, wenn man so will! Eine Aufforderung zum bewusst-sein.  Und einer Konfrontation mit der Tatsache, dass wir alle im Bewusstsein leben, dass wir diese Tatsache nicht weg schieben können, immer sind wir herausgefordert zu erkennen, dass wir im Übergang leben.

    So ein Übergang kann an vielen anderen Orten sein, ist uns ja die Endlichkeit unseres Daseins und die Gegenwart der göttlichen Dimension ständig vor Augen. 

     

    Das Torii ist aus Holz, diesem gewachsenen Naturmaterial – jedes Tor trägt die Energie des Baumes/der Bäume die für es genutzt werden.

    Torii heißt übersetzt „Vogelsitz“ was ist besser als für Vögel einen Baum-Sitz außerhalb des Waldes zu ermöglichen. Das bedeutet Überblick, Ausruhen, Beute schlagen, neu ansetzen. Warum auch nicht wir Menschen.

    Der Übergang von Wald zu Stadt oder von Stadt zum Wald. Der Wald als mythischer Ort und die Stadt als urbaner Raum, der Wohnstätte der Menschen ist. Der Wald als Lebensraum von elementaren Kräften: Bäume, Tiere, Wasser, Sonne… . durch das Torii kann ein Dialog eröffnet werden zwischen diesen Lebensräumen.  

    Es gibt auch Torii, die als markanter Punkt in der Natur stehen – dann aber immer in einer guten Blickachse – es bündelt den Blick und lädt ein zum Durchschauen – eben die „die andere“ „die neue“ Dimension/Vegetation

     

    Ausführung in Mönchsdeggingen:

    Um die Spannung zu verdichten und zu veranschaulichen wird es im inneren Tor“Bogen“ eine Goldnaht geben. Sie symoblisiert die Grenze, die wir gefühlt oder tatsächlich immer wieder überschreiten.

    Auf den vertikalen Pfosten auf beiden Seiten (diesseits/jenseits) nehme ich aus den aus „social media“ bekannten „emojis“- je nach Standort wähle ich Abbildungen die das „diesseits“ und das „jenseits“ bildhaft zum Ausdruck bringen. Es ist die moderne Bildsprache die verstanden wird.