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    Finanzielle Hilfen für Vereine & Ehrenamtliche

    Um Vereinen, Ehrenamtlichen und Organisationen während der Pandemie finanziell unter die Arme zu greifen, haben Bund und Länder verschiedenste Möglichkeiten geschaffen. Die Förderungen und deren Regularien sind vielfältig und daher leider oft unübersichtlich oder schwer verständlich. 

     

    In Zusammenarbeit mit der Kanzlei Demharter und Partner GbR haben wir eine Aufstellung der aktuell geltenden und eventuell für Sie in Frage kommenden Fördermöglichkeiten sowie steuerrechtliche Neuerungen im Vereinswesen, gültig ab Januar 2021, zusammengetragen.

     

    Die beste Vorsorge und aktive Maßnahme gegen wirtschaftliche Folgen der Pandemie für Vereine ist und bleibt die Eigeninitiative der Mitglieder. Beispiele können hierfür sein Spendenaufrufe, Crowdfounding, Online-Basare, Öffentlichkeitsarbeit und Vieles mehr. Seien Sie kreativ und versuchen Sie neue Wege.
    Gerne stehen wir Ihnen bei Ihren Überlegungen beratend zur Seite!

        

     

      

               

           

       

    Finanzhilfen für Vereine & Ehrenamtliche

    Überbrückungshilfe III

     

    Zugang zur Überbrückungshilfe III vereinfacht und erweitert:

    • Antragsberechtigung bei Corona-bedingtem Umsatzeinbruch in einem Monat von mindestens 30 Prozent
    • Für Unternehmen mit Jahresumsatz von bis zu 750 Mio. Euro
    • Bei direkt von den Schließungen betroffenen Unternehmen gibt es keine Umsatzgrenze

    Fördervolumen und Abschlagshöhe erhöht:

    • Gefördert wird ein gewisser Prozentsatz der Fixkosten. Die prozentuale Höhe richtet sich dabei nach der Höhe des Umsatzeinbruches. Je höher der Umsatzeinbruch, desto höher die prozentuale Förderung.
    • Bis zu 1,5 Mio. Euro Überbrückungshilfe pro Monat, maximal 12 Mio. Euro
    • Abschlagszahlungen von bis zu 800.000 Euro
    • Fixkostenerstattung abhängig vom Umsatzrückgang nun bis zu 100 Prozent
    • Zusätzlicher Eigenkapitalzuschuss für Unternehmen, die besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind

    Gezielte Regelungen für besonders betroffene Branchen:

    • Einzelhandel: Abschreibungen auf Saisonware können zu 100 Prozent als Fixkosten angesetzt werden
    • Vereine: Der Umsatzeinbruch muss coronabedingt sein. Das „Unternehmen“ muss dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sein. Außerdem muss der Verein zum 29.02.2020 oder zum 31.12.2020 mindestens einen Beschäftigen (unabhänig von der Stundenzahl) haben. Gemeinnützige Unternehmen bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereine ohne Beschäftigte können auch Ehrenamtliche (einschließlich Personen, die Vergütungen im Rahmen der Übungsleiterpauschale (§ 3 Nr. 26 EStG) oder der Ehrenamtspauschale (§ 3 Nr. 26a EStG) erhalten) als Beschäftigte zählen.

    Härtefallfhilfen für Sonderfälle:

    • Für spezielle Fälle Corona-bedingter wirtschaftlicher Härte, die von bestehenden Programmen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt sind, richten Bund und Länder gesonderte Härtefallhilfen ein
    • Bund und Länder steuern hierfür insgesamt bis zu 1,5 Milliarden Euro bei

    Neustarthilfe für Soloselbstständige:

    • Neustarthilfe von einmalig 50 Prozent des Referenzumsatzes
    • Zugang auch für nicht fest angestellte Schauspieler*innen und vergleichbar Beschäftigte
    • Maximale Betriebskostenpauschale von bis zu 7.500 Euro

    Neuregelungen und Verbesserungen:

    • Einfacher Zugang zu Überbrückungshilfe III
    • Höhere monatliche Maximalbeträge und Abschlagszahlungen
    • Fixkostenerstattung abhängig vom Umsatzrückgang und Eigenkapitalzuschuss
    • Besondere Regeln für den Einzelhandel
    • Erweiterter Katalog förderfähiger Kosten
    • Härtefallhilfen für besondere Fälle
    • „Neustarthilfe“ für Soloselbstständige verbessert
    • auch Vereine können evtl. als Soloselbstständige die Überbrückungshilfe III beantragen (mit Steuerberater absprechen und evtl. "e. K." im Formular auswählen)

    Weitere Informationen sowie die Antragsmodalitäten finden Sie auf diesen Seiten: 

    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2021-01-19-ueberbrueckungshilfe-verbessert.html

    https://www.bstbk.de/downloads/bstbk/steuerrecht-und-rechnungslegung/fachinfos/BStBK_FAQ_Ueberbrueckungshilfe_III.pdf 

    https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/Ueberbrueckungshilfe-III/ueberbrueckungshilfe-lll.html 

    Wichtig: Steuerberater / Wirtschaftsprüfer / Rechtsanwälte sind dabei nur „prüfende Dritte“. Die Erstellung liegt in der Verantwortung der Antragsteller.
    Frist zur Übermittlung ist der 30.08.2021.

       

      

    Hilfen für Brauchtumsvereine

     

    Die Vereine der Heimat- und Brauchtumspflege, wie beispielsweise Trachten- und Heimatvereine, sowie die Faschings-, Fastnachts- und Karnevalsvereine in Bayern gestalten maßgeblich die Vielfalt an Traditionen und deren Vermittlung im Freistaat mit. Sie wirken identitätsstiftend und generationenverbindend und leisten so einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Aufgrund des coronabedingten Wegfalls insbesondere von Veranstaltungen fehlt vielen Vereinen ein wichtiger Teil ihrer Einnahmen, die für die Finanzierung des Vereinsbetriebs benötigt werden. Mit dem Hilfsprogramm für Vereine der Heimat- und Brauchtumspflege (einschließlich Faschingsvereine) will die Bayerische Staatsregierung gewährleisten, dass das gesellschaftlich-kulturelle Wirken dieser Vereine auch in Zukunft gesichert ist und Traditionen und Bräuche in Bayern erhalten bleiben.

    Dazu gewährt der Freistaat Bayern einen einmaligen Ausgleich entstandener Nachteile in Höhe von 50 % der coronabedingten Nettoeinnahmeausfälle aus Veranstaltungen, Festen und vergleichbaren Aktivitäten im Zeitraum vom 1. März 2020 bis 28. Februar 2021 bis zu 2.000 Euro pro Verein. Die Höhe des Einnahmeausfalls wird anhand eines Vergleichs mit dem Vorjahreszeitraum (1. März 2019 bis 29. Februar 2020) ermittelt.

    Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Hilfsprogramms ist grundsätzlich, dass der antragstellende Verein Mitglied in einem Dachverband der Heimatpflege, des Faschings, der Fastnacht oder des Karnevals oder Träger einer im Bayerischen Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes eingetragenen Kulturform ist. Die Unterstützung wird nur gewährt, soweit keine anderweitigen Hilfemöglichkeiten bestehen. Bestehende oder gegebenenfalls noch aufzulegende Förder- oder Hilfsprogramme des Bundes müssen vorrangig in Anspruch genommen werden. Leistungen aus anderen Hilfsprogrammen des Freistaates oder des Bundes werden auf eine Unterstützung aus dem Hilfsprogramm für Vereine der Heimat- und Brauchtumspflege (einschließlich Faschingsvereine) in voller Höhe angerechnet.

    Anträge auf Unterstützung können mit dem unten angegebenen Formblatt per Post oder unter hilfsprogramm.heimatundbrauchtumspflege@ldbv.bayern.de beim Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung bis spätestens 30. Juni 2021 eingereicht werden. Dem Antrag sind zum Nachweis des Einnahmeausfalls geeignete Unterlagen und Belege beizufügen.

      

     

       

    Freigrenze wirtschalftlicher Geschäftsbetrieb angehoben

     

    Die Körperschaftsteuer ist die „Einkommensteuer“ des Vereins

    So wie ein Einzelhändler für die Einkünfte aus seinem Gewerbebetrieb Einkommensteuer zahlen muss, unterliegen gemeinnützige Vereine mit ihren Einkünften aus einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb der Körperschaftsteuer.

    Voraussetzung ist allerdings, dass Sie mit Ihrem Verein die gegenwärtig geltende Besteuerungsgrenze von 45.000€ und auch den Freibetrag für Körperschaftsteuer (5.000€) überschreiten. Diese Freigrenze betrug bisher 35.000€ und wurde als weitere Maßnahme zur Pandemiebewältigung beschlossen. 

    Diese Steuerpflicht bedeutet: Ein Verein, der sich wie ein gewöhnlicher Unternehmer am Wirtschaftsleben beteiligt, wird steuerlich auch als solcher behandelt. Das gebietet der Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung, der sich aus dem Grundgesetz ableitet. So hätte beispielsweise ein Gastwirt, dessen Gaststätte wegen diverser Vereinsfeste mit Restaurationsbetrieb mehrmals im Jahr leer bleibt, nur wenig Verständnis dafür, wenn die betreffenden Vereine ihm die Kunden quasi steuerfrei wegnehmen können, während er mit seinem Betrieb voll steuerpflichtig ist.

    Wichtige Grenzen
    Die wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe unterliegen nicht der Körperschaftsteuer (und auch nicht der Gewerbesteuer), wenn die Jahresbruttoeinnahmen einschließlich Umsatzsteuer die Grenze von 45.000€ nicht übersteigen. Dazu sind alle Einnahmen aus allen nicht gemeinnützigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben und die anteiligen Einnahmen aus Gemeinschaften und Personengesellschaften, die zweckfremde Nebentätigkeiten ausüben, zusammenzufassen.

    Als gemeinnütziger Verein unterliegen Sie nur mit Ihren Einkünften aus steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben der Körperschaftsteuer. Steuerpflichtige wirtschaftliche Geschäftsbetriebe sind insbesondere:

    • gesellige Veranstaltungen, die eintrittspflichtig sind
    • Sammlung und Verwertung von Altmaterial
    • Sportliche Veranstaltungen, soweit sie kein Zweckbetrieb sind
    • Veranstaltung von Basaren, Flohmärkten und (Straßen-)Festen
    • Vereinsheim, das in Eigenregie betrieben wird
    • Verkauf von Speisen und Getränken
    • Verkauf von (Sport-)Artikeln
    • Vermietung von Anlagen und Geräten an Nichtmitglieder (z. B. stundenweise Vermietung)
    • Werbung auf Plakaten, Stellwänden usw. durch den Verein selbst
    • Werbung in Zeitschriften und Programmheften durch den Verein selbst

     

    Zeitnahe Mittelverwendung für kleine Vereine abgeschafft:

    Eine besondere Erleichterung für sehr viele Vereine und auch kleine gemeinnützige Stiftungen ist die Abschaffung der zeitnahen Mittelverwendung: Bisher mussten alle Vereine Spenden und andere Einnahmen spätestens im darauffolgenden Jahr zweckbezogen ausgeben. Ausnahme waren zeitlich begrenzte Rücklagen. Ab 2021 dürfen gemeinnützige Organisationen, die weniger als 45.000 Euro an jährlichen Einnahmen haben, ihre Mittel einsetzen wann sie wollen. Für größere Vereine bleibt die zeitnahe Mittelverwendung bestehen. Die gewählte Grenze bezieht sich auf alle Einnahmen der Organisation, also nicht nur den ideellen Bereich und Zweckbetrieb, sondern auch den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb und die Vermögensverwaltung!

     

        

     

      

    Vereinspauschale verdoppelt

     

    Freistaat verdoppelt die Vereinspauschale auch heuer

     

    Der Freistaat Bayern will die finanzielle Zuwendung an seine Sport- und Schützenvereine über die sogenannte Vereinspauschale auch heuer verdoppeln.

    Innenminister Joachim Herrmann sagte: "Gerade in der jetzigen Situation brauche man den Sport für die Gesundheit und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir lassen unsere Vereine in dieser Ausnahmesituation nicht allein."

    Mit der Verdopplung der Vereinspauschale kommt die Hilfe flächendeckend und schnell dort an, wo sie gebraucht wird. Jeder Verein, der heuer bereits die Vereinspauschale beantragt hat, erhält automatisch das Doppelte. Die Vereine müssen keine zusätzlichen Anträge stellen, auch eine weitere Prüfung durch Behörden ist nicht nötig. Die Sport- und Schützenvereine erleiden derzeit teilweise Mitgliederverluste und müssen auf die Einnahmen aus Veranstaltungen verzichten. Bayern hatte daher die Vereinspauschale wegen der besonderen Belastung der Sport- und Schützenvereine durch die Corona-Pandemie bereits im vergangenen Jahr von 20 auf 40 Millionen Euro aufgestockt. 

      

     

    Ehrenamtsfreibetrag angehoben

     

    Erhöhung des Ehrenamts- und Übungsleiterfreibetrages

     

    Der Übungsleiterfreibetrag steigt ab 2021 von 2.400 Euro auf 3.000 Euro. Das ist insbesondere für Sportvereine und Vereine interessant, die das Geld haben, um ihre Übungsleiter oder hilfsbereite Personen zu bezahlen. Die Übungsleiter verdienen also zukünftig 3.000 Euro steuerfrei im Jahr. Die Übungsleiterpauschale kommt bei pädagogischen Tätigkeiten, wie Trainern, Ausbildern, Erziehern oder Betreuern zum Tragen. Für alles andere gilt der geringere Ehrenamtsfreibetrag der ebenfalls von 720 auf 840 Euro erhöht wird.

    Solche Zahlungen sind bis zu diesen Beträgen auch sozialversicherungsfrei. Deshalb kann ein Minijobber, der zugleich auch Einnahmen als Übungsleiter hat, gelegentlich auch mehr als 450 Euro pro Monat verdienen und bleibt dennoch geringfügig beschäftigt.

    Interessant ist der Übungsleiterfreibetrag auch für freiberufliche Berater. Sie können im Rahmen einer Lehr- und Vortragstätigkeit zum Beispiel Kurse und Vorträge an Schulen und Volkshochschulen oder soziokulturellen Einrichtungen sowie im Rahmen der beruflichen Ausbildung und Fortbildung halten. Somit fallen Sie auch unter den Übungsleiterfreibetrag. Die Bildungseinrichtung muss aber gemeinnützig anerkannt sein.

     

     

    Vereinfachter Spendennachweis angehoben

     

    Vereinfachter Spendennachweis auf 300 Euro angehoben

      

    Sowohl Spenden als auch Mitgliedsbeiträge müssen durch eine formelle Zuwendungsbestätigung nach amtlich vorgeschriebenem Muster (umgangssprachlich: Spendennachweis) nachgewiesen werden. Ohne Zuwendungsbestätigung gibt es keine Steuerermäßigung! Dieser Beleg ist eine zwingende Voraussetzung für den Sonderausgabenabzug.

    Seit 2017 müssen Zuwendungsbestätigungen nicht mehr zwingend mit der Steuererklärung eingereicht, sondern nur noch nach Aufforderung vom Finanzamt vorgelegt werden.

    In bestimmten Fällen genügt auch ein vereinfachter Spendennachweis in Form des Kontoauszugs.
    Und zwar für

    • Spenden in Katastrophenfällen, die auf ein spezielles Sonderkonto innerhalb eines bestimmten Zeitraums eingezahlt werden. Bei diesen Spenden kommt es für den vereinfachten Nachweis nicht auf deren Höhe an.
    • Spenden bis 200 Euro, die an eine inländische juristische Person des öffentlichen Rechts, eine inländische öffentliche Dienststelle oder eine gemeinnützige, mildtätige, kirchliche oder religiöse Organisation oder an eine politische Partei gezahlt werden.


    Aktuell ist die Grenze für den vereinfachten Spendennachweis von 200 Euro auf 300 Euro angehoben worden, und zwar für Spenden, die seit dem 1.1.2020 geleistet wurden.

     

    In der Regel versenden die Spendenorganisationen unaufgefordert – am Anfang des darauf folgenden Jahres – die entsprechenden Nachweise an die finanziellen Unterstützer. Es genügt also in diesem Fall der Kontoauszug der Bank (§ 50 Abs. 4 Nr. 2 EStDV und § 84 Abs. 2c EStDV, geändert durch das „Jahressteuergesetz 2020“ vom 21.12.2020).

     

     

    Neustart Kultur

     

    Seit Sommer 2020 läuft das Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR. Mit fast 60 Programmlinien und Mitteln in Höhe von einer Milliarde Euro hilft die Bundesregierung den Kulturbetrieb und die kulturelle Infrastruktur dauerhaft zu erhalten.

    Jetzt legt die Bundesregierung ein Anschlussprogramm in Höhe von einer weiteren Milliarde Euro auf. Erfolgreiche Förderlinien werden ausgebaut und neue Programme ergänzt. Diese laufen sukzessiv an und die Informationen dazu werden fortlaufend aktualisiert.

    Weitere Informationen finden Sie Hier.

     
    Übersicht der Förderprogramme nach Sparten plus Antragsformulare:

     

     

    KfW Sondersprogramm

     

    Als Unternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler sind Sie durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten und benötigen einen Kredit?

    Um Ihre Liquidität zu verbessern und laufende Kosten zu decken, können Sie jetzt einen KfW-Kredit erhalten. Den Kredit beantragen Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse.

    Die Bundesregierung und die KfW verlängern das KfW Sonderprogramm bis zum 31. Dezember 2021 und erhöhen zum 1. April 2021 die Kreditobergrenzen. Das KfW-Sonderprogramm ist am 23. März 2020 gestartet und hat in einem Jahr Unternehmensfinanzierungen in Höhe von insgesamt 49 Mrd. Euro zur Abfederung der Corona-Krise ermöglicht. Profitiert haben vor allem kleine und mittelständische Unternehmen.

    Der erste Schritt: Starten Sie den KfW-Förderassistenten, finden Sie den passenden KfW-Kredit und erfassen Sie alle Angaben für Ihren Kreditantrag. Damit sind Sie richtig gut auf das wichtige Bankgespräch vorbereitet.

     

    Weitere Informationen finden Sie unter:

    https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_642944.html 

    https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/ 

     

     

    We Kick Corona

      
     
    We Kick Corona ist eine Spendenaktion, die aus einer Initiative der Profifußballer Leon Goretzka und Joshua Kimmich, zu diesem Zeitpunkt Mannschaftskollegen beim FC Bayern München und in der deutschen Nationalmannschaft, im Zuge der COVID-19-Pandemie hervorging.

    Um während der Krise rund um die Corona-Situation soziale und karitative Projekte mit Spendengeldern zu unterstützen, gaben Goretzka und Kimmich die Aktion mit einer gemeinsamen Spende von einer Million Euro am 20. März 2020 in einer Pressemitteilung bekannt. Infolgedessen schlossen sich auch andere aktive sowie ehemalige Profi-Sportler und bekannte Persönlichkeiten der Initiative an und riefen zu weiteren Spenden auf, darunter u. a. Mats Hummels, Hansi Flick, Felix Jaehn, Alexandra Popp, Dennis Schröderund Felix Neureuther.

    Es kann online eingesehen werden, an welche Projekte die Spenden fließen. Laut Angaben auf der offiziellen Website sind bislang über 5 Millionen Euro durch über 4000 Spender zusammengekommen (Stand Dezember 2020). Im Oktober 2020 zeichnete der Bayerische Sportminister Joachim Herrmann die Initiatoren mit dem Bayerischen Sportpreis in der Kategorie „beispielhaftes Engagement zur Bewältigung der Corona-Pandemie“ aus. Des Weiteren erhielten Goretzka und Kimmich den Fair Play Preis des deutschen Sports 2020 sowie die Auszeichnung als Deutsche Fußball-Botschafter 2020.

    Prüfen Sie unter WeKickCorona, ob ihr Verein für eine Soforthilfe in Frage kommt.

      

      

    Neue gemeinnützige Zwecke

     

    Neue gemeinnützige Zwecke: Von Friedhof bis Klimaschutz

     

    Alle gemeinnützigen Zwecke sind in der Abgabenordnung festgelegt.
    2021 kommt ein Zweck hinzu, den manche eigentlich schon länger dort wähnten:

    • Der Klimaschutz (§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 8 AO). Die Einfügung dient aber eher der Klarstellung, weil bisher auch Umwelt- Naturschutz schon gemeinnützig anerkannt waren.

    Neu dazu kommen:

    • Förderung der Hilfe für Menschen, „die auf Grund ihrer geschlechtlichen Identität oder ihrer geschlechtlichen Orientierung diskriminiert werden“ (§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 10 AO)
    • Der Freifunk (§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 23 AO). Unter Freifunk werden nichtkommerzielle Initiativen eingeordnet, die sich der Förderung der lokalen Kommunikation sowie der technischen Bildung und dem Aufbau und Betrieb eines lokalen freien Funknetzes widmen.
    • Die Steuerbegünstigung für Heimatpflege und Heimatkunde wird um die „Ortsverschönerung“ (§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 22 AO) ergänzt.
    • Auch die Friedhofsverwaltung ist als „Förderung der Unterhaltung und Pflege von Friedhöfen und die Förderung der Unterhaltung von Gedenkstätten für nichtbestattungspflichtige Kinder und Föten“ (§52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 26 AO), neu hinzugekommen. Bisher war die bloße Unterhaltung eines Friedhofs kein gemeinnütziger Zweck.

      

     

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