Regionalportal Donau-Ries
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    Sagen und Legenden Fünfstetten

    Die Schneebrenner

    Wemdinger Kaufleute fuhren einmal in Winterszeit zum Jahrmarkt nach Donauwörth. Es war damals grimmig kalt, und die ungeheuren Schneemassen schienen gar nicht mehr abschmelzen zu wollen. Wie sie sich nun mit ihren schwer bepackten Lastwagen Fünfstetten näherten, sahen sie bei den ersten Häusern des Ortes eine lange Reihe Feuer brennen. Neugierig machten sie sich herzu und forschten, wozu die Flammen nütze wären. „Um den Schnee wegzubrennen“, hieß die kurze Antwort. Die Wemdinger waren boshaft genug, diese Rede wörtlich zu nehmen und die Heldentat der Fünfstetter auf dem Jahrmarkte auszuposaunen. – Die Fünfstetter schildern den Vorgang folgendermaßen: Der Ort besaß schon in den frühesten Zeiten eine Wasserleitung. Diese war nun in jenem strengen Winter eingefroren und um sie aufzutauen, seien die Feuer unterhalten worden. Um die neugierigen Kaufleute anzuführen, habe ihnen ein Witzbold die verfängliche Antwort gegeben. – Sei dem, wie ihm wolle. Der Name „Schneebrenner“ ist den Fünfstettern verblieben bis auf den heutigen Tag.